Der höchste Berg Mittelfrankens ( 689 m ü.M. ) liegt mitten zwischen Dinkelsbühl an der Romantischen Straße und Gunzenhausen mit dem Fränkischen Seenland. Von seinem Gipfel oder dem Hochplateau, der "Osterwiese" bietet sich dem Betrachter ein einzigartiger Rundblick über unsere Heimat. Bei klarer Sicht wurden schon 100 Orte gezählt, ja selbst die Alpenkette mit Zugspitze und Karwendel kann, wenn auch selten, gesichtet werden. Rings um die Osterwiese ist noch deutlich ein bronzezeitlicher Ringwall mit einer Länge von rund 1,5km zu sehen. Der geologische Aufbau des Hesselberges zeigt alle Gesteinsschichten des Jura ( Jurameer entstanden vor über 130 Millionen Jahren ). Die Osterwiese ist heute ein sehr beliebter Startplatz für Modellflugzeuge und Drachenflieger.

(c) by Markus Essler

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Die Natur am Hesselberg ist einmalig schön und vielfältig:

Streuobstwiesen, Waldflächen und offene, reich blühende Magerwiesen wechseln sich ab. Seltene Pflanzen und eine bunte Tierwelt geben sich ein Stelldichein. Hier hüten die Hesselberg-Schäfer ihre Schafherden, die auf den kräuterreichen Hutungen weiden. Die Hüteschäferei am Hesselberg hat eine lange Tradition. Sie ist ein wichtiger Faktor zur Erhaltung der herrlichen Natur und der in Jahrhunderten gewachsenen Kulturlandschaft am höchsten Berg Mittelfrankens.